Das Gehirn eines Menschen mit AD(H)S verarbeitet Informationen auf
"besondere" Weise -- das bringt Probleme mit sich. Betroffene große und
kleine Menschen sind dadurch belastet, das Miteinander ist schwierig,
Misserfolgserlebnisse machen niedergeschlagen und mutlos. (Gut gemeinte)
Ratschläge oder Therapien scheinen nicht zu helfen, Zweifel und
Hilflosigkeit sind die Folgen.
Damit ein Leben mit AD(H)S besser gelingt, ist es von zentraler
Bedeutung, das Störungsbild zu verstehen. Wichtig ist auch, realistische
Erwartungen an die Entwicklungs-- und Veränderungsmöglichkeiten zu haben,
um Betroffenen und ihrer Umwelt Enttäuschungen und Versagenserfahrungen zu
ersparen. Dazu werden in diesem Vortrag die neurobiologischen Hintergründe
des "Anders Funktionierens" beleuchtet, die Möglichkeiten und Grenzen von
Therapien diskutiert und Strategien im Umgang mit AD(H)S vorgestellt.
Wann? Mittwoch den 23. März 2011, um 20.00 Uhr
Wo? St. Bernhard Dr. Zimmermannhaus Nelkenstr. Kissing
Referentin:Dipl.Psych. Bärbl Parson, Psychologische Psychotherapeutin,
Supervisorin und Dozentin DGVT mit Schwerpunkt AD(H)S bei Kindern,
Jugendlichen und Erwachsenen